Worte der Weisheit
23.10.2007
Was wären wir Alltagsphilosophen ohne unser eigenes Lexikon der Weisheiten!?
Manche hat uns der Alltag gelehrt, andere verriet ein alter Schoschonenhäuptling seinem Sohn Großer Jaguar X-5.
Dies ist ein sich ständig erweiterndes Nachschlagewerk!
- Solange Menschen, die so aussehen wie wir, trotzdem weitermachen, hat niemand das Recht, verzweifelt zu sein. (matthias belz)
- Wenn ich mich selbst zum Affen mache, fällt es anderen leichter Mensch zu sein. (flo)
- Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar. (der kleine Prinz)
- Der Satiriker ist ein Irrer, der dem Elefanten Mausefallen stellt. (novaczinsky)
- Sucht mich nicht, ich finde Euch! (d. schwab)
- Wer seine Mitte verliert sollte wenigstens den Rand halten. (jürgen becker)
- Glauben ist die Gärung des Wissens (der kleine flo)
- Man glaubt zu wissen, dass Kolrabi gährt, aber wissen tut man es erst danach. (bif)
- Du schreibst zu jeder Zeit Deines Lebens andere Lieder.
Die Du heut nicht schreibst, schreibst Du niemals wieder! (flo)
- Cause I cant make you love me if you dont
You cant make your heart feel something it wont
Here in the dark, in these lonely hours
I will lay down my heart and I`ll feel the power
But you wont, no you wont
cause I cant make you love me, if you dont (sarah bettens)
- Man hat`s net leicht, aber leicht hat`s an … (fränk. weisheit) Weiter lesen »
One day stand
17.10.2007
An den Tag als wir uns kennen lernten hab ich grad gedacht,
weißt du noch, wir haben fast geweint, sosehr haben wir gelacht.
Ich erinner mich noch gut an deine Worte: ich bin kein Typ für eine Nacht,
also haben wir die Nacht zum Tag gemacht und somit halt nur einen Tag zusammen verbracht.
Am Abend, der ja dann der nächste Morgen war,
wach ich auf und du bist nicht mehr da
nichts würde mehr so werden, wie es war, das war klar
weil mein Biorhythmus mit der ganzen Sache überfordert war.
Liebe
15.10.2007
- lehrt mich “Fehler” lieben zu lernen.
- lässt mich Momente intensiver genießen.
- heißt zueinander stehen.
- schafft Zuversicht.
- löst Zweifel auf.
- geben gibt Liebe.
- macht aus zwei ein ganz großes.
- spüren gibt Leben.
Ungerade Räderanzahl an Gefährten
21.08.2007
sind eigentlich nur schön wenn es sich dabei um ein Tandem handelt, man des Einradfahrens mächtig ist und das Ersatzrad des Autos – wenn man es denn jemals benötigen sollte – aufgepumpt ist.
In den meisten Fällen jedoch wird mit der ungeraden Anzahl ein partnerloses Rad bezeichnet, welches sich in ungleicher Gesellschaft befindet. Überall wird es Zweiräder sehen – egal ob Regenreifen, Allwettergummi oder Slicks. Alle sind sie zu zweit. Und man selbst eiert mit dem nicht besser werdenden Profil alleine die Straße des Lebens entlang. Selbst das Aufpumpen fühlt sich nicht mehr schön an. Die vermeintliche Freiheit des Alleinerollens verblasst wie eine geträumte Tankstelle beim Aufwachen. Es macht keinen Spaß die Kurven so zu nehmen wie man will, denn es ist keiner da der mitrollt. Auch die Tage an denen man den Gummi mal in die Sonne legt und Luft ablässt bedeuten nichts, denn die Felge zum Anlehnen fehlt.
Beide Situationen sind mir wohlbekannt und ich befinde mich in der glücklichen Lage mit meinem Partnerrad rollen zu können. Die schöne Zeit der Zweisamkeit lässt mich ruhiger und bewusster laufen. Ich bin glücklich und zufrieden. Wird unser Gespann wie so oft jedoch auseinander gerissen, fühle ich mich wie ein plattes Rad mit vielen Achtern. Langsam und mühsam geht es nur voran, denn nicht mal mehr wie ein einzelnes Rad, sondern wie ein kaputtes einzelnes Rad fühle ich mich ohne Dich. Bitte komm bald wieder zu mir geeiert, damit wir zusammen gerade rollen können!
Schwermütig
19.06.2007
Es gibt da so Tage, da schafft man es vor lauter Schwermut fast nicht aus dem Bett.
All der Weltschmerz scheint einen zu erdrücken: die Freundin weg (und zwar mit dem [ehemals] besten Kumpel), das Ozonloch schickt sonnige Grüße, im Fernsehen reden Politiker an jeglicher Wahrheit vorbei um später mit ihren Bonusmeilen und dem Betriebsrat von VW auf Kosten von VERDI auf die Bahamas zu fliegen, Arbeit is nur Stress, im Irak ne Bombenstimmung, in Afrika sterben Kinder und den ANTON gewinnt Peilsender, …
Könnte es noch schlimmer kommen?
Naja, ich könnte die Hoffnung verlieren …
Angedacht
07.05.2007
Ich liebe das Leben.
Leben heißt lieben.
Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
Irren ist männlich.
Ich werd noch irre.
Gott irrt nie.
Gott kann kein Mann sein.
Folglich: Wenn leben lieben heißt, ist Liebe ohne Musik ein Irrtum – also das Gegenteil von Gott. Gott ist die Liebe, Musik in meinen Ohren. Sie hat´s halt irgendwie drauf
Liebe ich Gott?
Engelszauber
06.04.2007
Du bist wie ein Magnet für mich.
Sehe ich Dich, möchte ich Dich berühren.
Berühre ich Dich, möchte ich nicht aufhören.
Küsse ich Dich, möchte ich nie wieder andere küssen.
Liegst Du in meinen Armen, möchte ich Dich nie wieder los lassen.
Zu lange habe ich Dich weggeschoben
und Dich durch meine Probleme verloren.
Zu spät habe ich meine Gefühle für Dich
von den Lügen in meinem Kopf befreit.
Zu spät löste sich der Nebel in mir
und meine Sicht ist wieder scharf.
Zu stark sind meine Gefühle für Dich,
dass ich sagen könnte es sei zu spät.
Ich sehe endlich wieder klar.
Mich.
Dich.
Und meine Gefühle für Dich.
Du schwarzer Engel hast mich bezaubert.
Und ich will kein Gegenmittel.
Weil ich Dich liebe.
Uneinig
04.02.2007
Leben leben
31.01.2007
Ehrlich zu sich und anderen sein,
anderen vertrauen und sich ihnen anvertrauen,
Unangenehmes zusammen durchstehen,
Spass zusammen erleben und genießen.
Ohne Lügen,
mit Kompromissen,
ohne sich etwas vorzuspielen
und mit Vorspiel
zum Leben.
Wir gemeinsam
29.01.2007
Jemanden zu verstehen heißt, miteinander gehen,
ein Lächeln zu schenken und dabei nicht viel zu denken,
Vorurteile ruhen zu lassen, tolerieren statt zu hassen,
dann nach vorne sehen, auf dem Weg,
den wir zusammen gehen.
Gabriele Tomczyk