Gravity (not the movie)

Somebody tell me to stop!
Feeling so great that it hurts.
Oh wait
That’s not the happiness screaming ouch
It’s my sore muscles
5 days of moving help
2 times a week punching water from one end to another
Smiling alot
Barbecuing myself in the disgusting nice weather
I can’t handle it anymore
I will end it
Tonight
He will die
His chain will break
Like his spine when I push him down the skyscraper
Wow he is heavy
Must have grown big time the last years
Without me noticing it
Just feeling his heaviness
Pulling me down
Keeping me on the floor
Turning me immovable
Like his parents told him to
They would be proud
He has done his job perfect
Until I started moving
Pulling him away from my resting position
The grave he had chosen for me
I refused his offer
I did not stop to swim
I am dragging him
Damn he weighs a ton
But now he is going up
Step by step
Floor by floor
Until We reach the top
And I will watch him fall and die
He begs me not to do it
But he has nothing to offer me
I had enough of his drugs
With all my heart i push him over the edge
There is no going back
There is no goodbye
There is no regret
A last time he tries pulling me with him
But I simply shatter my bonds
He has no power over me
And gravity welcomes him
As does the pavement
And the anchor breaks
Nobody saw it as he shattered
In the moment of his last breath
He hears a roaring scream of happiness and proudness
And as he looks up he sees my shadow
Looking down on him
Merciless and free

I don’t feel sore any more. Don’t stop me.

Meditiere.

Meine Freiheit ist groß, doch die Stiefel noch schwer.

Gedanken fliegen
Der Kopf schwebt
Ich fliege
Wirklichkeit sehen schmerzt
hindert
zieht auf den Boden
Ich fliege mit geschlossenen Augen
denn ich bin frei
nichts schmerzt
nichts hält zurück
Genieße
Entspanne
Lasse los
Die Augen offen für Freiheit
geschlossen für Zweifel und Angst
Ich fliege
auf dem Boden

Offene Augen
Keine Angst
Keine Zweifel
Gedanken fliegen

Meine Freiheit ist groß und ich bin aufgewacht.

Threesome

Liebes Schnakenduo,
unser Dreier letzte Nacht war … einzigartig.
Ich hätte aber mehr von Euch erwartet. Ich sehe so aus, als ob ich mir die Pulsadern aufkratzen hätte wollen, mir Injektionen in den Bizeps verabreichen würde und zwei vereinsamte Masern auf der Stirn hätte.
Und alles was Ihr mir dafür gebt sind zwei mikrige Blutpunkte an der Wand nach unserer morgendlichen Jagd?
Ich war bereit, die Wand neu zu streichen!
Amateure!

Reise

Am Steuer. Weder links noch rechts.

Vorwärts. Weder Bremse noch Gas.

Scheibe beschlagen. Weder Tag noch Nacht.

Weder kalt noch warm.

Weder Hass noch Liebe.

Luft aber kein Atem.

Ziel ist fern doch ich hier.

Ziel ist hier doch ich fern.

Reise wo ist Dein Ziel?

Traum zu Dir will ich reisen.

 

Ich wache auf. Traum gib mir Kraft.

Utopie?

Jenseits aller Suche, haben wir uns gefunden

Jenseits aller Mauern uns aneinander gebunden,

bin jenseits aller Wasser in dir ertrunken

jenseits jeden Schrittes, einfach in dir versunken

und hab mich jenseits aller Formen wie ein Kreis im Quadrat

ganz hemmungslos schüchtern an dir betrunken

Bin geschwankt aufrecht gelaufen, gefallen und doch gestanden

Nicht gefahrn und nicht geflogen und konnte dennoch bei rauher See

ganz sanft bei dir landen.

Es ist alles, es ist nichts, es ist Schatten es ist Licht

Es ist unerklärlich klar, es ist so unwirklich wahr

Es sind die leisen Laute im Starken und im Schwachen

Es ist das Fremde, das Vertraute, es ist das Weinen ist das Lachen

Jenseits allen Wissens hast du mich verstanden

Und ich hab an dich gedacht, jenseits aller Gedanken

Kann jenseits aller Schranken ohne Worte mit Dir sprechen

Und ich mach die Leinen fest um mit Dir in See zu stechen

Ohne Kompaß bin ich dennoch sicher mit dir auf Kurs

Denn du bist mein Land, wenn alle Dämme brechen

Du bist mit mir abgestürzt du bist mir auf den Grund gegangen

Hoch geflogen, ungelogen hab ich mich ohne Zwang ganz tief

Drin in dir gefangen.

Endlich wieder einer Meinung (Entscheidungen II)

Du hast dich entschieden. Und? Geht’s dir besser? fragst du.

Hm, weiß nicht. sag ich.

Du musst doch wissen was du fühlst! sagst du.

Lässt sich irgendwie nich beschreiben. sag ich.

Du wirst schon wissen was du tust. sagst du.

Woher denn? sag ich.

Na, du musst doch einen Maßstab für deine Entscheidungen haben. sagst du.

Weiß nich. sag ich.

Soll das heißen du kannst noch nicht einmal sagen warum du dich so entschieden hast? fragst du.

Um ehrlich zu sein … sag ich.

Heißt das, wenn ich dich jetzt an Ort und Stelle fragen würde ob es eine vernunftmäßige oder emotionale oder ökonomische Entscheidung war, dann würdest du erstmal ewig grübeln um mir dann zu erklären, dass du dir nicht sicher bist?! sagst du.

Vermutlich. sag ich.

[Pause]

Irgendwie is das ein komisches Gespräch! sagst du

Stimmt auffallend! sag ich und bin beruhigt, dass wir endlich wieder einer Meinung sind.

Der Mann am Klavier und ich

Und wieder ist es soweit, denke ich und kippe den goldenen Tequila hinunter. Es schüttelt mich kurz und ich beeile mich, in die zimtgeschwängerte Orange zu beißen. Der Geschmack ist so frisch, dass mir ein Gedanke in den Kopf schießt: Ist Tequla vielleicht nur dazu da, dass wir wenigstens gelegentlich Obst zu uns nehmen?

Ich habe noch nicht mal angefangen, mich in das Thema zu vertiefen, da stelle ich, beim Blick durch die Hotelbar, fest: es gibt nur noch uns beide. Mich und den Mann am Klavier. Es ist wieder mal soweit. Der Mann am Klavier und ich weiterlesen

Es hat schon seine Vorteile auf dem Land zu wohnen

6.34 Uhr.

Sonntag morgen.

Der Zug fährt an.

Endlich nach Hause. Raus aus der Stadt weg von dieser Geschäftigkeit.
Es hat schon seine Vorteile auf dem Land zu wohnen, denke ich, da ist es jetzt schön ruhig und unstressig. Wenn ich mir vorstelle ich müsste in die andere Richtung fahren und jetzt hier in diesem Trubel ankommen, …

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weil sich die Welt schon schnell genug dreht