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	<title>Rücktrittbremse</title>
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	<description>weil sich die Welt schon schnell genug dreht</description>
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		<title>Muss es denn immer</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 08:58:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bif</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Mathematik]]></category>

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		<description><![CDATA[SOOO schwer sein? f(x) = sin(x) + a Wär schön wenn a größer (auf jeden Fall mehr als -1) werden würde und wenn a &#62; 1, dann kann a auch gerne unter sin(x) wandern&#8230; Und wen nnicht dann kommt ist zumindest f &#8216; (x) bald wieder größer 0.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>SOOO schwer sein?</p>
<p>f(x) = sin(x) + a</p>
<p>Wär schön wenn a größer (auf jeden Fall mehr als -1) werden würde und wenn a &gt; 1, dann kann a auch gerne unter sin(x) wandern&#8230;</p>
<p>Und wen nnicht dann kommt ist zumindest f &#8216; (x) bald wieder größer 0.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mankind is no island</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 11:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bif</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bif]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten treibt mir etwas Tränen in die Augen, aber dieser Kurzfilm hat es geschafft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten treibt mir etwas Tränen in die Augen, aber <a href="http://de.youtube.com/watch?v=ZrDxe9gK8Gk" target="_blank">dieser Kurzfilm</a> hat es geschafft.</p>
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		<title>Utopie?</title>
		<link>http://www.ruecktrittbremse.de/2008/06/18/utopie/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jun 2008 23:38:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flo]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[]]></category>
		<category><![CDATA[ideal]]></category>
		<category><![CDATA[partnerschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Jenseits aller Suche, haben wir uns gefunden Jenseits aller Mauern uns aneinander gebunden, bin jenseits aller Wasser in dir ertrunken jenseits jeden Schrittes, einfach in dir versunken und hab mich jenseits aller Formen wie ein Kreis im Quadrat ganz hemmungslos schüchtern an dir betrunken Bin geschwankt aufrecht gelaufen, gefallen und doch gestanden Nicht gefahrn und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jenseits aller Suche, haben wir uns gefunden</p>
<p>Jenseits aller Mauern uns aneinander gebunden,</p>
<p>bin jenseits aller Wasser in dir ertrunken</p>
<p>jenseits jeden Schrittes, einfach in dir versunken</p>
<p>und hab mich jenseits aller Formen wie ein Kreis im Quadrat</p>
<p>ganz hemmungslos schüchtern an dir betrunken</p>
<p>Bin geschwankt aufrecht gelaufen, gefallen und doch gestanden</p>
<p>Nicht gefahrn und nicht geflogen und konnte dennoch bei rauher See</p>
<p>ganz sanft bei dir landen. <!--[endif]--> <!--[endif]--></p>
<p><strong>Es ist alles, es ist nichts, es ist Schatten es ist Licht</strong></p>
<p><strong>Es ist unerklärlich klar, es ist so unwirklich wahr</strong></p>
<p><strong>Es sind die leisen Laute im Starken und im Schwachen</strong></p>
<p><strong>Es ist das Fremde, das Vertraute, es ist das Weinen ist das Lachen</strong></p>
<p>Jenseits allen Wissens hast du mich verstanden</p>
<p>Und ich hab an dich gedacht, jenseits aller Gedanken</p>
<p>Kann jenseits aller Schranken ohne Worte mit Dir sprechen</p>
<p>Und ich mach die Leinen fest um mit Dir in See zu stechen</p>
<p>Ohne Kompaß bin ich dennoch sicher mit dir auf Kurs</p>
<p><strong>  </strong>Denn du bist mein Land, wenn alle Dämme brechen</p>
<p>Du bist mit mir abgestürzt du bist mir auf den Grund gegangen</p>
<p>Hoch geflogen, ungelogen hab ich mich ohne Zwang ganz tief</p>
<p>Drin in dir gefangen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Am Ende (des Regenbogens)</title>
		<link>http://www.ruecktrittbremse.de/2008/06/08/am-ende-des-regenbogens/</link>
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		<pubDate>Sun, 08 Jun 2008 21:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Flo]]></category>
		<category><![CDATA[regenbogen]]></category>
		<category><![CDATA[suchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich las, dass am Ende des Regenbogens, dort wo er die Erde berührt, ein Schatz zu finden sei, bin ich sofort losgezogen. Immer weiter lief ich um diesen Punkt zu finden und dabei habe ich irgendwie den Regenbogen aus den Augen verloren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich las, dass am Ende des Regenbogens, dort wo er die Erde berührt, ein Schatz zu finden sei, bin ich sofort losgezogen.</p>
<p>Immer weiter lief ich um diesen Punkt zu finden und dabei habe ich irgendwie den Regenbogen aus den Augen verloren.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Endlich wieder einer Meinung (Entscheidungen II)</title>
		<link>http://www.ruecktrittbremse.de/2008/05/28/endlich-wieder-einer-meinung-entscheidungen-ii/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 May 2008 22:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flo]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[entscheidungen]]></category>
		<category><![CDATA[gespräch]]></category>
		<category><![CDATA[unsicherheit]]></category>

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		<description><![CDATA[Du hast dich entschieden. Und? Geht’s dir besser? fragst du. Hm, weiß nicht. sag ich. Du musst doch wissen was du fühlst! sagst du. Lässt sich irgendwie nich beschreiben. sag ich. Du wirst schon wissen was du tust. sagst du. Woher denn? sag ich. Na, du musst doch einen Maßstab für deine Entscheidungen haben. sagst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Du hast dich entschieden. Und? Geht’s dir besser?</strong> fragst du.</p>
<p><em><strong>Hm, weiß nicht.</strong></em> sag ich.</p>
<p><strong>Du musst doch wissen was du fühlst!</strong> sagst du.</p>
<p><em><strong>Lässt sich irgendwie nich beschreiben.</strong></em> sag ich.</p>
<p><strong>Du wirst schon wissen was du tust.</strong> sagst du.</p>
<p><em><strong>Woher denn?</strong></em> sag ich.</p>
<p><strong>Na, du musst doch einen Maßstab für deine Entscheidungen haben.</strong> sagst du.</p>
<p><em><strong>Weiß nich.</strong></em> sag ich.</p>
<p><strong>Soll das heißen du kannst noch nicht einmal sagen warum du dich so entschieden hast?</strong> fragst du.</p>
<p><em><strong>Um ehrlich zu sein &#8230;</strong></em> sag ich.</p>
<p><strong>Heißt das, wenn ich dich jetzt an Ort und Stelle fragen würde ob es eine vernunftmäßige oder emotionale oder ökonomische Entscheidung war, dann würdest du erstmal ewig grübeln um mir dann zu erklären, dass du dir nicht sicher bist?!</strong> sagst du.</p>
<p><em><strong>Vermutlich.</strong></em> sag ich.</p>
<p>[Pause]</p>
<p><strong>Irgendwie is das ein komisches Gespräch!</strong> sagst du</p>
<p><em><strong>Stimmt auffallend!</strong></em> sag ich und bin beruhigt, dass wir endlich wieder einer Meinung sind.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Mann am Klavier und ich</title>
		<link>http://www.ruecktrittbremse.de/2008/05/02/der-mann-am-klavier-und-ich/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 May 2008 15:24:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flo]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Klavier]]></category>
		<category><![CDATA[Tequila]]></category>
		<category><![CDATA[Trennung]]></category>

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		<description><![CDATA[Und wieder ist es soweit, denke ich und kippe den goldenen Tequila hinunter. Es schüttelt mich kurz und ich beeile mich, in die zimtgeschwängerte Orange zu beißen. Der Geschmack ist so frisch, dass mir ein Gedanke in den Kopf schießt: Ist Tequla vielleicht nur dazu da, dass wir wenigstens gelegentlich Obst zu uns nehmen? Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder ist es soweit, denke ich und kippe den goldenen Tequila hinunter. Es schüttelt mich kurz und ich beeile mich, in die zimtgeschwängerte Orange zu beißen. Der Geschmack ist so frisch, dass mir ein Gedanke in den Kopf schießt: Ist Tequla vielleicht nur dazu da, dass wir wenigstens gelegentlich Obst zu uns nehmen?</p>
<p>   Ich habe noch nicht mal angefangen, mich in das Thema zu vertiefen, da stelle ich, beim Blick durch die Hotelbar, fest: es gibt nur noch uns beide. Mich und den Mann am Klavier. Es ist wieder mal soweit.<span id="more-30"></span></p>
<p>Seit Stunden huschen seine Finger über die Tasten und nun spielt er erneut Frank Sinatra nur noch für mich -  und das nicht zum ersten mal.</p>
<p>Tja, das war’s dann wohl. Schutt und Asche bleiben übrig wo Hoffnung aufbauen wollte. Es gab eine Zeit da dachte ich, ich würde niemals wieder hier landen. Denken ist Glückssache.</p>
<p>Wielange ist es her, dass ich zuletzt hier war? 3 Jahre? War ich damals fertig! Ich habe mir alleine die Schuld daran gegeben und mich emotional selbst zerfleischt. Ich war unfassbar am Ende und habe mich dann in dieser Bar so derbe betrunken, dass es mir komplett egal war „As Time goes by“ geschätzte 7 mal hören zu müssen. Gefühlt waren es 20 mal!</p>
<p>Komisch, heute hat mich schon die dritte Version genervt. Dabei mag ich Ol` blue eye Sinatra. Wirklich!</p>
<p>Ich sollte mal mit dem Mann am Klavier reden. Schließlich haben wir ja jetzt sowas wie eine gemeinsame Geschichte. Wahrscheinlich hängen hier ne Menge Leute wie ich rum – also jetzt nicht mehr, aber vor ein paar Stunden &#8230; Die Stimmung ist sowieso sehr melancholisch, fast depressiv, da wirkt Franky auch nicht gerade extatisch. Ich werde ihm einfach ein paar Tipps geben! Das ist es! Vielleicht kann er ja mehr fröhliche Songs ins Programm aufnehmen. Das würde sicher die schummrige Atmosphäre etwas freundlicher machen.</p>
<p>Jetzt, wo der Laden leer ist und wir alleine sind, ich und der Mann am Klavier, ist es beinahe familiär. Für einen Augenblick fühle ich mich zuhause.</p>
<p>Der Mann am Klavier spielt „Something stupid“. Wie hält das seine Beziehung eigentlich aus, frage ich mich, jede Nacht bis in die Puppen muss er hier in die Tasten hauen.</p>
<p>Könnte natürlich auch sein er spielt nur, wenn er eine gescheiterte Beziehung verarbeiten muss &#8230;</p>
<p>Ich sollte rübergehen, mich neben seinen Flügel setzen und warten, bis er sein Lied beendet hat, klatschen und ihn dann ansprechen. Ob er es lustig findet, wenn ich ihn mit Maestro anrede?</p>
<p>Ich glaub da brauch ich erst noch einen Tequila.</p>
<p>Der Barkeeper ist verschwunden. Als ich hinter den Tresen schaue, kann ich ihn aus der Küche telefonieren hören. Vor mich hat er 5 Gläser Tequila, Orangenscheiben und Zimt gestellt.</p>
<p>Toll, denke ich, und wieder ist es soweit, jetzt sind es nur noch zwei: der Mann am Klavier und ich.   </p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Es hat schon seine Vorteile auf dem Land zu wohnen</title>
		<link>http://www.ruecktrittbremse.de/2008/04/04/es-hat-schon-seine-vorteile-auf-dem-land-zu-wohnen/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 13:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flo]]></category>
		<category><![CDATA[Kurzgeschichten]]></category>
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		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Zug]]></category>

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		<description><![CDATA[6.34 Uhr. Sonntag morgen. Der Zug fährt an. Endlich nach Hause. Raus aus der Stadt weg von dieser Geschäftigkeit. Es hat schon seine Vorteile auf dem Land zu wohnen, denke ich, da ist es jetzt schön ruhig und unstressig. Wenn ich mir vorstelle ich müsste in die andere Richtung fahren und jetzt hier in diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>6.34 Uhr.</p>
<p>Sonntag morgen.</p>
<p>Der Zug fährt an.</p>
<p>Endlich nach Hause. Raus aus der Stadt weg von dieser Geschäftigkeit.<br />
Es hat schon seine Vorteile auf dem Land zu wohnen, denke ich, da ist es jetzt schön ruhig und unstressig. Wenn ich mir vorstelle ich müsste in die andere Richtung fahren und jetzt hier in diesem Trubel ankommen, &#8230;</p>
<p><span id="more-29"></span></p>
<p>Der Zug verlässt den Bahnhof.<br />
Um diese Uhrzeit gleicht der einem Zirkus. Da triffst du sie alle: Bunt und aufgeregt, laut und aufgedreht. Und Alkohol!</p>
<p>Fort! Fort von dieser Hektik. Go west sozusagen!<br />
Ich hab mein Ziel im Rücken und blicke zurück.<br />
Über den Dächern der Stadt die wir langsam hinter uns lassen, beginnt ein kleiner roter Punkt sich Bahnzubrechen und malt, je mehr er hinter dem Fernsehturm hervorlugt einen sanften orangenen Rahmen über eine dunkle Häuserfassade.<br />
Wie ein Regenbogen legen sich langsam aber doch immer dichter warme, farbige Streifen darüber. Fast zerstäubt wirkt das helle Blau, das von einem Türkis umgarnt wird, das man sonst nur von den Urlaubskarten aus der Karibik kennt, Club Medina oder so.<br />
Mein Blick bleibt kurz hängen.</p>
<p>Der Fernsehturm ist inzwischen so klein, dass ich ihn bequem mit meinem kleinen Finger verdecken kann. Die Häuser werden kleiner, die Bäume häufiger und es scheint fast so, als schiebt dieser kleine rote Punkt mit aller Vehemenz die tiefblauen Vorhänge der Nacht nach oben.<br />
Es hat schon seine Vorteile auf dem Land zu wohnen, denke ich, sonst könnte ich das hier jetzt nicht sehen – zum Beispiel.<br />
Die Fassade hinter der das Licht auch die letzten Zweifel ausräumt, verschmilzt mit dem Horizont, die Umrisse werden zu klaren Bildern Stück für Stück und werden dann doch schnell wieder winzig und unklar.<br />
Die Streifen am Himmel werden immer größer, kräftiger und mittendurch zieht sich eine unscheinbare und doch deutliche, milchschaumartige Linie, so als hätte Gott sie mit einem feinen Pinsel ganz bewusst dort hingemalt.<br />
Ich muss schmunzeln.<br />
Hm, könnte auch Menschenwerk gewesen sein, denke ich, vielleicht eine Art Smog oder so. Was so eine Stadt an Hitze und CO2 produziert durch Häuser, Fabriken, Autos das muss doch irgendwie zu sehen sein. In Amerika gibt es Städte die man im Sommer in ihrem eigenen Smog höchstens erahnen kann! Und in China, oder Indien, &#8230; die Entwicklungsländer werden industriell bald noch weiter wachsen, mit all den klimatischen Folgen &#8230;ich will mir das gar nicht ausmalen &#8230;<br />
Wir leben doch heute schon auf die Kosten der Menschen nach uns. Dabei wäre es doch unsere Aufgabe &#8230;! Gut, wir müssten unser Leben wahrscheinlich schon drastisch ändern, aber wenn’s den Planeten rettet!?<br />
Die Politik versagt ja auch total auf diesem Gebiet, die kommen immer mit dem Argument der Arbeitsplätze, so ein Käse!!! Als würde eine zukunftsorientierte Klimapolitik Stellen kosten. Sie tun so, als bräuchte man für die Herstellung eines deutschen Autos mehr Arbeitskräfte, wenn es umweltschädlicher ist. Was für eine Milchmädchenrechnung!<br />
Da bräuchte es viel mehr Mut. Und die Wirtschaft? Pf, kaufen sich frei oder winden sich mit irgendwelchen fragwürdigen Ausreden raus. Es ist echt erschreckend. Wir kleinen Leute sind’s dann wieder, die das ausbaden müssen!</p>
<p>Ich schaue mich um: Peter liegt neben mir und schläft, gelegentlich schnarcht er kurz auf – vielleicht besser als wenn er wieder mit seinen 8+x – Bier &#8211; Geschichten anfängt. Juttas Makeup ist verschmiert, ihr Gesicht liegt zerknittert auf ihrer Jacke. Sabbert sie etwa? Uh, ob sich der hübsche Braunhaarige jetzt, so noch für sie interessieren würde? Naja, seine Nummer hat sie ja schon ausgecheckt.<br />
6.49 Uhr.<br />
Ich will doch einfach nur ins Bett.<br />
Noch 20 Minuten.<br />
Was mache ich hier eigentlich?<br />
Ich blicke aus dem Fenster.<br />
Der Fernsehturm ist verschwunden.<br />
Es ist hell.<br />
Einfach so!<br />
So ein Mist, denke ich bei mir, die Medien haben mich so verrückt gemacht mit dem Gerede vom Klimawandel, dass ich mir irgendwelche komischen Gedanken gemacht habe, anstatt dieses Naturschauspiel zu genießen!<br />
Dass ich mich von so was aber auch immer beeinflussen lassen muss!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Früh aufstehen</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Apr 2008 11:04:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flo]]></category>
		<category><![CDATA[Gedichte]]></category>
		<category><![CDATA[aufstehen]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich weiß ich, dass es nicht möglich ist und dennoch fühlt es sich an, als würden meine Arme sich heben und meine Hände sich strecken um ihn festzuhalten, den Moment. Doch der ist vorbei und ich merke: jeder Moment war bereits bevor ein neuer ist! Aber warum muss das gerade jetzt so furchtbar schnell gehen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich weiß ich, dass es nicht möglich ist und dennoch fühlt es sich an, als würden meine Arme sich heben und meine Hände sich strecken um ihn festzuhalten, den Moment.</p>
<p>Doch der ist vorbei und ich merke: jeder Moment war bereits bevor ein neuer ist!</p>
<p>Aber warum muss das gerade jetzt so furchtbar schnell gehen?</p>
<p>Wie in Trance fließen die Stunden durch uns durch, strömen sie um uns herum, werden zu Minuten, die nur Sekundenbruchteile andauern.</p>
<p>Früh aufstehen muss ich &#8230;</p>
<p>Den Zeiger im Nacken und doch- so scheint es- weit genug weg. In etwa wie der Regen, der von draußen an deine Jalousien klopft.</p>
<p>Ich möchte doch einfach noch einen Moment genießen um beruhigt die Augen schließen zu können, aber die Momente fliegen nur so an uns vorüber, wie Schnee beim Autofahren, oder diese Sterne, die dir auf deinem Bildschirmschoner entgegenflimmern.</p>
<p>Und dann merke ich, dass sich einer in deinen Augen spiegelt, ganz klar und kurz &#8230;</p>
<p>&#8230; und dann bin ich eingeschlafen.</p>
<p><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>30 und kein bisschen &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Jan 2008 00:19:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Flo]]></category>
		<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[Na, wie ist das so &#8230; das dritte mal zu nullen &#8230;? He, Alter Mann, &#8230;! Lächle solange du noch Zähne hast! Männer mit 30 sind wie Kinder &#8211; nur nicht so vernünftig! &#8230; he, andere Töchter haben auch schöne Mütter, &#8230; Solche und andere Schmähungen muss man eben hinnehmen wenn man mit zunehmender Reifheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Na, wie ist das so &#8230; das dritte mal zu nullen &#8230;? He, Alter Mann, &#8230;! Lächle solange du noch Zähne hast! Männer mit 30 sind wie Kinder &#8211; nur nicht so vernünftig! &#8230; he, andere Töchter haben auch schöne Mütter, &#8230;</p>
<p>Solche und andere Schmähungen muss man eben hinnehmen wenn man mit zunehmender Reifheit gesegnet ist! Dabei musste ich doch unlängst allen Ernstes meinen Ausweis vorlegen um ein Los der Bayernlotterie erwerben zu können (frei ab 18!)!</p>
<p>Aber hört und staunt ihr Spötter: hiermit beklage ich nachdrücklich und in aller Vehemenz den Fluch meiner späten Geburt!</p>
<p>Ja, ihr hört richtig! Wäre ich nämlich so 100 Jahre früher zur Welt gekommen, hätte ich folgenden Satz in die Geschichtsbücher diktiert:</p>
<p>&#8220;Du bist so jung wie deine Zuversicht &#8211; Jugend ist nicht ein Lebensabschnitt, sie ist ein Geisteszustand. Sie ist Schwung des Willens, Regsamkeit der Phantasie, Stärke der Gefühle, Sieg des Mutes über die Feigheit, Triumph der Abenteuerlust über die Trägheit.</p>
<p>Niemand wird alt, weil er eine Anzahl Jahre hinter sich gebracht hat. Man wird nur alt, wenn man seinen Idealen Lebewohl sagt.</p>
<p>Mit den Jahren runzelt die Haut, mit dem Verzicht auf die Begeisterung aber runzelt die Seele.&#8221;</p>
<p>So genieße ich mein Leben &#8211; schließlich liegt die Todeswahrscheinlichkeit für uns Säugetierähnlichen bei über 100 Prozent! &#8211; und überlasse die Lorbeeren für diese Wahrheit meinem hochgeschätzten Kollegen Albert Schweitzer.</p>
<p>Und bevor ichs vergesse: Wer Augen hat wie ein Maulwurf soll lieber 2 mal hinschauen!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zivilisationskrankheiten I</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 14:42:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Flo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Flo]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich heut einliefern lassen. Nein, nicht weil ich total GAGA bin oder gefährlich oder so &#8230;  Ich hab mich angesteckt an einer dieser grassierenden und gravierend unterschätzten Krankheiten, die unsere Zivilisation von innen her zersetzen. „So ist eben unsere Kultur“ höre ich manchen einwenden, jedoch ist Kultur ja auch immer gewissen Normen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich heut einliefern lassen.</p>
<p>Nein, nicht weil ich total GAGA bin oder gefährlich oder so &#8230;  Ich hab mich angesteckt an einer dieser grassierenden und gravierend unterschätzten Krankheiten, die unsere Zivilisation von innen her zersetzen.</p>
<p>„So ist eben unsere Kultur“ höre ich manchen einwenden, jedoch ist Kultur ja auch immer gewissen Normen und Werten verpflichtet, Krankheit nicht!</p>
<p>Es mag ja sein, dass Selbsterkenntnis der erste Schritt zur Besserung ist, was aber, wenn ich diese gar nicht erst zulasse? Und dann noch sich eingestehen, dass man Hilfe braucht!</p>
<p>Ich bin jetzt soweit, doch es war ein langer Weg!<span id="more-26"></span></p>
<p>Also, ich heiße Flxxx Chxxx, bin xx Jahre alt (Daten der Redaktion bekannt) und <strong>ich bin</strong> <strong>SMS-krank!</strong></p>
<p>Die Erste die mein Problem erkannte, war meine Lebenspartnerin, Originalzitat: “Ich glaub du hast ´n Problem!“ Wie sie es gemerkt hat &#8211; also vom Bettfedernzupfen, dem ständigen Tippen in ihrer Handfläche beim Händchenhalten und der immens hohen Handyrechnung mal abgesehen &#8211; keine Ahnung, sie kennt mich eben.</p>
<p>Später meinten meine Kollegen, sie verstünden nicht, was ich meinte, wenn ich einen GM (Guten Morgen) wünsche, meine Tochter lief eher weg, wenn ich sie aufforderte KK (komm kuscheln) und wiederum meine Frau antwortete mir nie auf mein liebevolles ILD!</p>
<p>Mir selbst dessen klar zu werden war ein längerer Prozess.</p>
<p>Mein Schlüsselerlebnis hatte ich, als ich vor dem Computer saß um meine Arbeitsplanung in die Tastatur zu hacken.</p>
<p>Gedankenverloren tippte ich 4x auf dem P herum um das Wort Samstag zu schreiben. Als auf dem Bildschirm PPPP erschien, löschte ich den Schwachsinn und versuchte verzweifelt, das blöde T9 auszuschalten, den Sch&#8230; check ich einfach nicht.</p>
<p>Es tat sich aber rein gar nichts bis ich feststellen musste, dass das T9 noch einen kleinen Strich hatte und ein F9 ist (apropos, wozu ist die Taste eigentlich gut?).</p>
<p>Wie gefangen in einer kleinen Tastenwelt prügelte ich auf die Buchstaben ein, die aber nie das taten, was ich wollte: mit der Punkttaste versuchte ich ein Fragezeichen zu schreiben, ich konnte nicht auf die Zahlentastatur umschalten um das Datum einzutragen usw.</p>
<p>Nur dass du dir das auch vorstellen kannst: Samstag 17.11. hieß dann also PPPPAMPPPPTAG !.!!!!!!!.!! Wer soll sich da zurecht finden?!</p>
<p>Meine Frustrationsgrenze ist ja seit meinem Motorola-Handy ziemlich gering und so musste ich erst mal in eine neue Computertastatur investieren.</p>
<p><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p>Jetzt habe ich beschlossen, mich meinem Problem zu stellen.</p>
<p>Ich werde hier gut betreut, bin in das SMS-Methadonbehandlungsprogramm aufgenommen worden (wir erhalten täglich eine Dosis icq) und auch das Essen ist GTTT –sorry, gut!</p>
<p>Soviel News für heute,</p>
<p>HDGDL, BB, PADA, FDIK, Dein F (&lt;- sorry, aber ich wollte Geld sparen und nicht noch eine Neue anfangen!)</p>
]]></content:encoded>
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